jura-basic (Schuldversprechen) - Grundwissen
   
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Vertrag (Schuldversprechen)

Beim Schuldversprechen verspricht der Schuldner dem Gläubiger eine Leistung, unabhängig von einem Schuldgrund (vgl. § 780 BGB@). Das Leistungsversprechen ist ein einseitig verpflichtender Vertrag.

Für die Gültigkeit eines Vertrages mit einem solchen Versprechen, ist, soweit nicht eine andere Form vorgeschrieben ist, die schriftliche Erteilung des Versprechens erforderlich (§ 780 BGB@).

Vom Schuldversprechen ist das Schuldanerkenntnis zu unterscheiden. Beim Schuldanerkenntnis verspricht der Schuldner nicht eine Leistung, sondern der Schuldner anerkennt das Bestehen eines Schuldverhältnisses (siehe Schuldanerkenntnis).

Wird im Vertrag hinsichtlich des Leistungsversprechens einen konkreten Verpflichtungsgrund zur Leistung genannt, dann kann dies ein Hinweis sein, dass der Schuldner kein Schuldversprechen, sondern lediglich ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis abgeben wollte (sog. Schuldbestätigung), siehe Schuldanerkenntnis.

Thema des Monats (Januar: Gutschein und Laufzeit)

Gutscheine werden von Händlern ausgegeben. Die meisten Gutschein sind Geschenkgutscheine.
Auf einem Geschenk-Gutschein steht der Geldbetrag und der Leistungsgegenstand, häufig ist auch der Name des Berechtigten (Beschenkten) genannt.

Das Thema des Monats umfasst den Gutschein mit Namen, Gutschein ohne Namen, Einlösefrist, Verfallsdatum, Gültigkeit

Nähere Informationen, siehe Detail


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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018