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Schuldverschreibungen

Die Schuldverschreibung ist eine Urkunde (Papier mit Erklärung) in der sich der Aussteller zu einer Leistung gegen Vorlage der Urkunde verpflichtet. Ohne Vorlage der Urkunde ist der Aussteller (Schuldner) nicht zur versprochenen Leistung verpflichtet.

Beispiel: A gibt B 1000 Euro. Geldschuldner B erklärt auf einem Papierstück, dass er das Geld nur gegen Vorlage und Aushändigung des Papiers ausbezahlt. Ist der Geldgeber A damit einverstanden, dann kann A den hingegebenen Geldbetrag nur gegen Aushändigung der Urkunde zurückverlangen. Bei einem geschlossenen Darlehensvertrag, könnte A das Geld ohne Aushändigung eines Papierstücks zurückverlangen.

Schuldverschreibungen können als Inhaberschuldverschreibungen oder Namensschuldverschreibungen ausgegeben werden.

Die Inhaberschuldverschreibung ist eine Schuldverschreibung auf den Inhaber. Jeder Inhaber der Urkunde kann bei Vorlage und Aushändigung des Papiers die Leistung nach Maßgabe des Versprechens vom Aussteller verlangen. Daher ist es möglich, dass der Inhaber der Schuldverschreibung, die Urkunde an eine andere Person weitergibt und die andere Person unter Vorlage des Papiers die Leistung gegenüber dem Aussteller geltend macht (siehe Inhaberschuldverschreibung).

Die Namensschuldverschreibung ist eine Schuldverschreibung auf eine bestimmte Person. Diese Person kann die Leistung bei Vorlage des Papiers fordern.



Dokument-Nr. 0001669 (Details, unten bei Hinweise), © jura-basic 2021

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